Die Geschichte hinter dem Café Lauschi
Wenn mir jemand Anfang 2025 gesagt hätte, dass ich am 1. Mai 2026 mein eigenes Café in meiner Heimat eröffnen würde, hätte ich vermutlich darüber gelacht.
Die Idee
Im Januar 2025 saß ich mit einer sehr guten Freundin zusammen und wir haben darüber philosophiert, wie schön es doch wäre irgendwann mal zusammen ein eigenes Café zu führen.
Der Name "Lauschi"
Aus unseren Spitznamen "Lauri" und "Kimschi" wurde aus Spaß "Lauschi".
Der Name blieb hängen und ein Jahr später wurde aus einem kleinen Scherz tatsächlich der Name meines eigenen Cafés. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto besser passte der Name eigentlich. Auf dem Bungsberg kann man der Natur lauschen, die Ruhe genießen und einfach mal durchatmen. Gleichzeitig klingt es nach einem lauschigen, gemütlichen Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Außerdem war mir wichtig, dass der Name unkompliziert und auch für Kinder leicht auszusprechen ist. Denn genau das soll das Café Lauschi sein: ein Ort für alle Generationen.
Der Moment, in dem alles begann
Im Dezember 2025 durfte ich im Rahmen meines Jobs bei der Waldweihnacht der Sparkassen Stiftung auf dem Bungsberg mithelfen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich vor der leeren Gastronomie stand und dachte: "Wenn ich jemals ein eigenes Café eröffnen würde, dann genau hier."
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ich dachte mir, wenn ich es nicht jetzt ausprobiere, werde ich mich wahrscheinliche immer fragen, was gewesen wäre. Deshalb habe ich den Schritt gewagt - ganz ohne Gastronomieerfahrung, aber mit vielen anderen Stärken. Gleichzeitig habe ich meine Arbeitszeit bei meinem Hauptjob reduziert.
Und heute bin ich unglaublich froh, dass ich die Chance bekommen habe, das Café Lauschi zunächst bis Ende 2026 ausprobieren zu dürfen. So kann ich herausfinden, ob das Konzept langfristig funktioniert, wie es angenommen wird und ob ich mir diesen Weg dauerhaft vorstellen kann.